Buran auf dem Rhein
Auf ihrem Weg nach Speyer in das Technikmuseum wurde die Buran (übersetzt: Schneegestöber) auf dem Rhein transportiert.
Entlang des Rheins standen hunderte Menschen und warteten auf die Raumfähre. Wann bekommt man auch schon einmal ein echtes Raumschiff zu sehen?

Ein Feuerwehrboot schiebt sich vor der Buran her und sprüht von Zeit zu Zeit riesige Fontänen gen Himmel.

Dahinter kommt die Buran langsam den Rhein hinauf.

Die Rheinstraße war überfüllt von Autos welche die Buran begleiteten und dessen Insassen verzweifelt versuchten noch ein schönes Bild zu erhaschen.

Menschenkenntnis und Selbstsucht
Menschenkenntnis, ein schönes Bauchgefühl oder gewachsene Lebenserfahrung?
Wie viele Dinge gibt es die Menschen dazu bringen zu glauben das Wesen des Gegenübers einschätzen zu können?
Die einen glauben sie können an der Kleidung einschätzen wie sein Wesen ist. Andere schauen auf die Hände und sind der Meinung den anderen beurteilen zu können. Ein Blick in die Augen soll die Seele öffnen und etwas über den Charakter preisgeben. Es gibt genügend Sprüche darüber, dass man Menschen nur an ihren Taten einschätzen soll.
Kaum ein Mensch gesteht sich selbst ein, dass man einen Menschen nur schwer einschätzen kann. Ein erster Eindruck … OK … aber auch der kann falsch sein.
Man ist öfters mit jemanden zusammen und glaubt ihn zu kennen, hilft ihm, steht ihm zur Seite …
Die ersten kleinen Macken tauchen auf. Das ist doch nicht schlimm. Jeder hat ja auch seine unerwarteten Seiten. Der einst so hilfsbereite, hilfsbedürftige Mensch wird immer selbstsüchtiger. Ein guter Freund, eine gute Freundin … glaubt man … hat vielleicht ein paar Probleme. Man steht diesem Mensch weiter zur Seite.
Man vollzieht Schritte, die man ohne diesen Menschen nie getan hätte. Ihm / Ihr zu liebe.
Leidet man selbst unter dem Helfersyndrom? Oder ist man einfach nur zu gutmütig um die Veränderungen zu sehen? Oder ist es einfach nur der eiserne Glaube an das Gute im Menschen? Großzügigkeit und Uneigennutz sind die eigenen Wesenszüge welche nun ausgenutzt werden. Aber man gibt ja gerne … hilft ja gerne.
Der andere wird immer selbstsüchtiger. Vielleicht ist man ja auch selbst schuld, weil man einfach keine Grenzen gesetzt hat?
Am Ende passiert dann das, an was man nie gedacht hat. Der andere denkt nur noch an sich. Erinnert sich nicht mehr der ganzen Sachen mit welchen man ihnen geholfen hat.
Man wollte zwar keine Dankbarkeit dafür, aber dass man mit einer derartigen Selbstsucht „belohnt“ wird, hätte man auch nicht gedacht.
Von heut auf morgen ändert sich das Bild was man von diesem Menschen hatte und man steht allein mit den Konsequenzen da.
Sollte man weniger gutmütig und optimistisch auf andere Menschen zu gehen? Sich in Zukunft mit allem absichern um nicht am Ende als der Dumme da zu stehen?
NEIN!
Vielleicht sollte man nur die Augen ein wenig offener halten und nicht dem einmal gebildeten Bild auf ewig vertrauen.
Menschen ändern sich.
Dankbarkeit ist nicht Gott gegeben und Ehrlichkeit schon gar nicht. Eigennutz ist eine der schlechtesten Tugenden eines Menschen. Gesunder Egoismus ist wichtig. Wo man aber andere Menschen damit verletzt sollte Schluss sein. Man sollte immer so viel Mut haben den Menschen, auch wenn man ihn damit verletzt, ehrlich gegenüber zu treten.
Ist man selbst immer offen und glaubt man daran dass der Gegenüber genauso ist, wird man zwar auch einmal enttäuscht. Aber man wird auch belohnt mit Freundschaften die es ohne diese positive Lebenseinstellung nie gegeben hätte.
Diese positive Sicht der Dinge hilft einem alle Dinge des Lebens zu meistern. Man muss eben nur akzeptieren, dass es auch Enttäuschungen geben kann.
So sind die Menschen nun einmal …
Spruch des Tages
Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
(Marie von Ebner Eschenbach)
Spruch des Tages
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen - ich schulde ihnen noch mein Leben. (Friederike Frei)
