Tipp: 10 Fingersystem kostenlos erlernen
Immer wieder schlagen sich die heutigen Computernutzer mit dem Einfingersuchsystem mit der Tastatureingabe herum. Dies raubt nicht nur Zeit, sondern frustriert auch auf die Dauer. Hinzu kommt, dass durch das permanente schauen auf die Tastatur Haltungsschäden entstehen können. Man beugt sich ja permanent nach vorn.
Schaut mal auf der Seite http://schnell-schreiben.de/ vorbei.
Dort kann man seine Geschwindigkeit überprüfen, wenn man schon mit 10 Fingern schreiben kann. Wer es noch nicht kann, kann es live auf dieser Seite erlernen. Ich glaube zwar nicht, dass die dort angepriesenen 5 Stunden reichen um es zu erlernen. Allerdings kann man es dort kostenlos erlernen. Wenn man die einzelnen Übungen immer wieder wiederholt, dann kann man sich bestimmt das 10 Fingersystem aneignen.
Die eigentliche Geschwindigkeit kommt dann beim schreiben von ganz allein.
Eine weitere gute Adresse ist diese hier. Dort sind die einzelnen Lektionen auch sehr einprägsam als Flashanimationen aufgebaut. Bei entsprechend oft getätigten Wiederholungen kann man sich das 10-Fingersystem schnell aneignen.
Störungen bei drahtlosen Radcomputer
Nun kann ich auch die ersten Berichte über meinen drahtlosen neuen Radcomputer hier unterbringen.
Als erstes muss ich sagen, dass mein neuer CM4.3A absolut problemlos funktioniert, so lange man keine weiteren Geräte in seiner Nähe betreibt.

Weder die Funkfeuer eines Flughafens noch irgendwelche Hochspannungsmasten konnten dem Gerät etwas anhaben. Wer also immer tagsüber fährt, keine Lampen benötigt und keine sonstigen Geräte am Rad benutzt, ist extrem gut bedient.
Probleme gab es allerdings, als ich direkt neben dem Tacho mein Garmin 76CSx befestigte. Auf einmal fing die Geschwindigkeit an zu schwanken. Selbst im Stand wurden dann Werte angezeigt.
Ganz vorbei war es, als ich meine Lampe eine Trelock LS600 in direkter Nachbarschaft am Lenker anbrachte. Was die Strecke und die Geschwindigkeit betraf, so war nun ein Totalausfall zu verzeichnen.
Verstehen konnte ich das nicht, da beide Geräte ja keine Sender sind. Das einzige was nicht störte war meine Polar Pulsuhr.
Es war auch sehr schön nachvollziehbar. Baute man Lampe und Navigationsgerät ans Lenkrad ging gar nichts mehr. Nahm man sie aus ihren Halterungen raus funktionierte alles wieder prima.
Das einzige was die ganze Zeit richtig gemessen wurde waren die Höhenmeter. Hier ließ sich das Gerät nicht von irgend welchen anderen Einflüssen beeindrucken.
mein Fazit: Für anspruchsvolle Fahrer welche ihre Touren dokumentieren wollen oder für diejenigen welche auch nachts unterwegs sind ist ein drahtloser Radcomputer nicht empfehlenswert. Hier sollte man auf die guten alten drahtgebundenen Geräte zurück greifen. Oder man wartet bis die Geräte kodiert sind wie es zum Beispiel bei meiner Polar F55 der Fall ist. Dann dürften sich diese wohl nicht mehr gegenseitig stören.
Kohlehydratetour oder Tour der Leiden 2
Wieder einmal ging es mit dem Rad in die Rheingegend. Zu Beginn dieser Tour war uns noch nicht klar, warum diese Tour den Namen Kohlenhydratetour bekommen sollte.
Gestartet wurde in Rüdesheim. Es war 9Uhr. Neben Glöckchen meinem üblichen „Ferntourenbegleiter“ war diesmal auch noch Walter mit dabei. Zu dritt ging es also durch die Weinberge entlang dem Radwanderweg R3.
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Dieser über Kiedrich zur Burg Scharfenstein. Dort gab es die erste Tragestrecke zur Burg hoch und im Anschluss auch gleich die erste kleine Pause.
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Hier stellte ich fest, dass ich mit 2,9 kurz vor einer Hypo stand. Ich hatte mich beim Frühstück wohl etwas mit dem Insulin verschätzt. Für einen normalen Tag hätte es wohl gereicht, aber bei intensiven Sport wie dieser Radtour hätte ich mir wohl ein größeres Polster lassen müssen. Also hieß es Kohlenhydrate schaufeln. Einmal musste ich ja die Lücke kurzfristig auffüllen, hierzu gab es Traubenzucker pur, und zum anderen auch etwas langfristiges bis zur nächsten Pause essen. Da mussten Balisto und Bananen herhalten.
Weiter ging es über das Gasthaus Rausch durchs Rauenthal vorbei an Eltville, Ober- und Nieder Walluf. Bei wunderschönem Wetter ging es den Rhein entlang nach Kostheim.
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Von Kostheim aus folgten wir dem Radwanderweg R6. Vorbei ging es an Erbenheim, Igstadt nach Naurod. Auf dem Weg von Naurod zum Kellerskopf legten wir eine weitere Pause ein.
Mein BZ befand sich erneut auf niedrigem Niveau. So hieß es also noch etwas mehr Kohlehydrate mampfen. Ich behielt das altbewährte Muster von früheren Touren bei. Balisto plus Bananen, nur dass diesmal etwas mehr Traubenzucker fällig war.
Durch den Sport merkt man die üblichen Symptome eines niedrigen Zuckers ja leider nicht, da man ja allein durch das intensive Radfahren ( und ich rede hier nicht von spazieren fahren ) schwitzt und auch einen erhöhten Puls hat. Allerdings hatte ich diesmal die richtige Menge erwischt und ich hatte beim nächsten Messen wieder einen optimalen 5er Wert.
Ich lernte bei dieser leichten Unterzuckerung aber einen weiteres Symptom kennen. Zu Beginn der Tour hatte ich Mühe meinen Begleitern zu folgen. Meine Beine waren wie zugeschnürt und kraftlos. Nach dem mein BZ wieder den richtigen Wert hatte, ging es auch leistungsmäßig wieder mit dem gewohnten Leistungsniveau los.
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Allerdings erwischte es zu diesem Zeitpunkt meinen Begleiter Glöckchen. Er hatte während der ersten ca 50km zu wenig gegessen. Nun waren in seinen Beinen die Zuckerspeicher leer und er hatte einen ähnlichen Effekt wie ich am Anfang der Tour. Seine Muskeln konnten nicht mehr die übliche Kraft für den Vortrieb seines Drahtesels entfalten. Es ist also nicht eine typische Eigenschaft eines Diabetikers, dass einem die Kraft ausgeht wenn man bei Leistungssport seinem Körper nicht genügend Kohlenhydrate zuführt. Ein solch nachlassen der Kräfte weist daher eindeutig auf einen Mangel hin.
Vom Kellerskopf ging es weiter zur so genannten Platte. Der wunderschönen Rheinhöhenweg führte uns auf die Eiserne Hand.
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Hier habe ich einen Geheimtipp. Ein ehemaliger Bahnhof wurde dort zu einer wirklich schönen Gaststätte ausgebaut. Motto des Hauses ist wohl alles in XXXXXL zu servieren.
Mein Freund und ich kehrten ein um unsere Kohlenhydratespeicher wieder aufzufüllen. Glöckchen schaute die Kellnerin an und sagte er wolle eine große Cola. Das junge Mädel schaute ihm in die Augen und antwortete ihm, dass er das garantiert nicht wolle. Verdutzt sagte er, dass er dann wenigstens eine 0,2er Cola haben wolle. Da klärte ihn die Kellnerin auf. Eine große Cola hat in diesem Haus 2,0l. Die kleine Cola fängt bei 0,5l an. Vom aufkommenden Hungergefühl geplagt bestellte er dann eine große Pommes um sich dann so gleich wieder zu revidieren und bestellte eine normale Portion. Nur um mal eine Hausnummer zu nennen. Es gibt in diesem Haus 2,25kg große Schnitzel oder Cheesburger die 30cm Durchmesser haben !!! Das ganze aber immer zu akkuraten Preisen.
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Nach dem wir uns gestärkt hatten ging es über die Hohe Wurzel nach Schlangenbad. Während diesem Abschnitt ging uns dann das Tageslicht aus. Also Lampen dran, angestellt und weiter ging es.
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Von Schlangenbad aus ging es weiter über Bärstadt nach hausen zur Förster-Bitter-Eiche und Kloster Eberbach. Von dort aus dann durch die Weinberge zurück nach Rüdesheim.
10km vor dem Ende der Tour erwischte es uns dann noch einmal richtig im Dunkeln. Mein Freund bekam einen platten Hinterreifen. So hieß es denn im Dunkeln in den zugigen Weinbergen einen Reifen- und Schlauchwechsel zu vollführen. Ihr glaubt gar nicht wie schnell man dabei auskühlt wenn einem 2°C kalter Wind ständig entgegen bläst.
Am Ende des Tages hatten wir dann 115km und gut 1800 Höhenmeter auf dem Tacho und waren glücklich wieder zu Hause angekommen zu sein. Ich hatte 6500kcal verbrannt, welche ich über den Tag verteilt mit 3kg Bananen, 9 Balisto Riegeln, 3 Energy Riegeln und 6 Stückchen Traubenzucker und etwas mehr als 3l Wasser ausgeglichen habe. Für all diese Mengen habe ich kein Insulin gespritzt sondern es komplett „verbrannt“. Die Tour hatte eine reine Fahrtzeit von 8 Stunden während denen ich einen Durchschnittspuls von 115 hatte. Der Höchstpuls lag bei 150 weil ich mir mit Glöckchen ein kurzes Rennen geliefert hatte.
Alles in allem war es eine wunderschöne Tour bei wunderschönem Wetter, wenn da nur nicht der Kohlenhydratemangel gewesen wäre ….
*edit: Hier noch auf Wunsch das Streckenprofil. Im oberen Teil sind die Höhen und im unteren Teil die Geschwindigkeiten zu sehen. Man kann deutlich erkennen, dass die ersten 50km ganz gemütlich waren. Leider hatte das GPS am Anfang ein paar kleine Probleme, so dass die ersten Kilometer fehlen.
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Dokumentation der Fahrradtouren
Bisher habe ich meine Strecken immer mit meinem Garmin 76CSX dokumentiert. So hat man hinterher eine GPX-Datei welche man laden kann, wenn man die Tour noch einmal fahren möchte. Man hat auch wirklich gute Dokumentationen über das Profil einer Strecke.
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Allerdings wenn man Touren fährt die man kennt, dann ist dieses Gerät einfach der Overkill.
Daher habe ich mir nun einen kleinen Fahrradcomputer zugelegt. Es ist der Ciclosport CM4.3A . Mit ihm kann man die gefahrenen Höhenmeter, die Strecken und einiges andere dokumentieren.

Das Gerät erfasst die Höhenmeter aus einer Kombination von Luftdruck und Temperatur. Daher ist es auch wichtig, dass man das Gerät vor der Nutzung schon mal am Rad anbringt, damit es Außentemperatur annehmen kann. Sonst hat man schnell mal ein paar Höhenmeter stehen, die man gar nicht gefahren ist.
Am Beginn meiner Wiederentdeckung des Sportes erfuhr ich bald wie wichtig es ist seinen Puls im Auge zu behalten. Gerade als ehrgeiziger Mensch kann man sonst schnell mal über’s Ziel hinaus schießen. Damals habe ich mir eine F55 von Polar geleistet. Daher konnte ich auch beim Fahrradcomputer auf einen Pulsmesser verzichten. Ein HAC4 oder ein HAC5 ist mir eindeutig zu teuer. Dazu kommt noch, dass bei der Polar 55 ein flexibles Brustband dabei ist. Es hat nicht diese üblichen 30 oder 40cm langen Plastikteile in der Mitte.


Seit November letzten Jahres dokumentiere ich meine Trainingseinheiten auf www.mtb-news.de
Dadurch weiß man auch immer woran man ist und hat eine schöne Übersicht was man so macht.
