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Erhöhung des Trainings

Posted in Diabetes, Vorbereitung AlpenCross von Steffen Klausing am 18. Mai. 2008

Nun haben die letzten 3 Monate vor dem AlpenX begonnen.

Nach dem ich die Letzten Monate eher wenig trainiert habe ( 100-200km und nur 1500-3000hm), fange ich nun wieder verstärkt mit Radtraining an.

Das Wetter ist besser und die Notwendigkeit öfters Höhenmeter und längere Strecken zu trainieren, treiben mich raus in die Natur. Dieser Monat ist zur Hälfte rum und ich habe bereits 366km und 6700 Höhenmeter hinter mir. Ziel ist es pro Woche mindestens 250-300km mit 2500-3000 Höhenmeter zu trainieren. Dazu plane ich nun tägliche Runden mit ca 50km und 500 Höhenmetern. Wenn ich dies 5mal die Woche schaffe, dann sollten diese Zahlen realistische Ziele sein.
Zwei Tage die Woche mache ich frei, damit sich die Muskeln erholen können. Ich will ja nich irgendwann übertrainiert Sportverletzungen bzw. mit einem Trainingsloch vom Rad fallen.
Um den Trainingszustand zu überprüfen werde ich mit meinem Mitfahrer Glöckchen am 15 Juni in Rüdesheim-Aulhausen einen Marathon über 70km und ca 1800hm mitfahren. Wer mich also mal live erleben möchte, kann mich dort sehen.
Um eine Wettbewerbssituation zu schaffen werden Torsten und ich gegeneinander fahren. Dies bedeutet, dass wir uns gegenseitig in den Rheingauer Bergen zersägen wollen. Im Augenblick ist er besser als ich unterwegs, was für mich bedeutet, dass ich in den nächsten 4 Wochen noch einiges trainieren muss.

Ende des Monats werde ich mal eine detailierte Übersicht über mein Training hier in den Blog einstellen.
Ich bin auch mal gespannt wie dieses intensive Training sich auf meinen BZ-Verlauf auswirken wird. Was ich bisher gemerkt habe, dass sich der Insulinbedarf nicht weiter gesenkt hat. Dies hatte ich eigentlich erwartet. Die normalen BE welche ich zu mir nehme benötigen immer noch den gleichen Faktor (1,5 Einheitenn pro BE)wie bisher. Bei den “SportBE” ist es auch geblieben. Pro Stunde benötige ich 2-3 BE um meinen BZ zwischen 4,5 und 6 zu halten.

Von der technischen Seite her ist auch einiges zu berichten. So musste ich mein Schaltwerk auswechseln, weil es nicht mehr richtig zwischen den Gängen springen wollte. Ich denke aber, dass nach ca 4000 gefahrenen km dies ein normaler Vorgang ist. Immerhin habe ich während dieser Zeit durch diverse Stürze 3 Schaltaugen verbraucht habe. Das geht am Ende eben doch nicht spurlos am Schaltwerk vorbei.
Es war mein erstes selbst gewechseltes Schaltwerk. Bei Gelegenheit werde ich mal eine Anleitung einstellen wie ich das Schaltwerk gewechselt und eingestellt habe.

Pferd oder MTB ?

Posted in Diabetes, Vorbereitung AlpenCross von Steffen Klausing am 17. Mai. 2008

Immer wieder mal stellt man sich ja die Frage wie ein Vergleich Pferd <-> Mountain Bike im Gelände ausgeht. So ein Reiter kann ja im Gelände einiges an Tempo vorlegen.
Eins kann ich Euch vorweg schon sagen, wenn das Pferd einigermaßen trittsicher ist, hat man vor allem bergauf keine Chance. Aber alles mal von Anfang an.
Es begann damit, dass meine Freundin und ich uns zu einem gemeinsamen Ausritt verabredeten. Als sie gerade dabei war ihr Pferd zu satteln gesellte sich noch eine ihrer Freundinnen dazu. OK, 2 Pferde samt Reiterin gegen mich und mein Stahlroß. Ziemlich gemütlich begann es mit einem kurzen ebenen warmwerden, gefolgt von einer leichten Gefällstrecke. Für mich und mein MTB war es hier überhaupt kein Problem zu folgen bzw. sogar vorneweg zu fahren.
Meine 2 MitreiterinnenDa fuhr ich noch vorne weg ;-)
Natürlich ließen das die beiden Mädels nicht lange auf sich sitzen! Alsbald kam der erste Singletrail. Sonst fahr ich den immer nur bergab. Ha, beide Pferde legten einen kurzen Sprint bergauf auf ein und ich fuhr hechelnd mit einem 150iger Puls auf dem kleinsten Ritzel bergauf hinterher. Sie ließen Gnade vor Recht ergehen und warteten oberhalb auf mich.
So ging es dann weiter. Ein längerer Anstieg nach dem anderem. Dabei ließen sie mir immer einen Vorsprung um mich dann im leichten Galopp bergauf irgendwo an der Steigung mit einem lächeln auf den Lippen zu überholen. Natürlich wollte ich mir keine Blöße geben und bin teilweise mit 160iger Puls die Steigungen hoch geprügelt. Oben angekommen versuchte ich dann immer verzweifelt meinen Atem unter Kontrolle zu bringen und ab der letzten Biegung mit einem lächeln auf den Lippen zu den Mädels aufzuschließen, so als würde es mich nichts kosten die Berge hoch zu fahren. :-D
Da man mit dem Pferd die Berge nicht schnell hinunter reitet (das geht sonst beim Pferd all zu sehr auf die Vorderhand (wieder mal was gelernt)), drosselte ich entsprechend das Tempo und rollte sehr langsam die Berge runter.
So ging es über knapp 35km immer wieder mit Tempowechsel (voller Puls bergauf , minimaler Puls bergab) durch die Gegend. Für mich war das immens anstrengend. Diese Wechsel von “die Lunge fällt fast aus dem Hals” und “Hilfe meine Pulsuhr sagt ich schlafe”, waren wesentlich anstrengender als meine sonstigen Touren wo ich mein Tempo dauerhaft durchfahren kann.
Lustig war, dass meinen Mitreiterinnen nach 35km die Beine weh taten und wir eine Pause einlegten. Dabei probierten sich auch beide mal an meinem Bike aus. Allerdings gaben beide übereinstimmend auf weil mein Carbonsattel doch nichts für ihre “zarten Hintern” waren ;-) .
Rast nach 35kmPusteblume ;-)Der Sattel ist zu hart
Die Pferde taten ihr übriges um sich auf der einen Seite “unnützen Ballast” zu entledigen und auf der anderen Seite die verlorengegangene Energie in Form von feinen Kräutern zu sich zu nehmen.
Nur nicht auf die Hufe machen ...schmackhaftes Grün
Insgesamt kamen wir so auf knapp 40km welche wir in 3,5 Stunden zurück legten. Mit Hin- und Rückfahrt zum Stall bin ich auf 820m Höhenmeter gekommen welche ich überwunden habe.
Jedes Fortbewegungsmittel hat so seine Vorteile. Aber ich weiß, dass ich mein Drahtesel nie gegen ein Fluchttier tauschen werde. Pferde sind zwar wunderschöne Tiere, aber es ist wohl auch nicht jeder zum Reiter geboren … sowohl auf dem Drahtesel wie auch auf sonstigen Fluchttieren ;-)

Natürlich habe ich auch während dieser Tour jede Stunde meinen BZ gemessen. Die 40km habe ich 6BE gebraucht und kein Insulin benötigt. Wichtig für mich war dabei die Erfahrung wie schnell doch der BZ sinken kann wenn man eine halbe Stunde oberhalb seines sonstigen Leistungsvermögens Sport betreibt. Hier wurde mir wieder klar wie wichtig das kontrollieren des BZ ist.


10 Finger-Schreibsystem kostenlos erlernen

Posted in Computer von Steffen Klausing am 11. Mai. 2008

Wer öfters am Computer Texte schreiben muss ist mit dem 10 Finger Schreibsystem wirklich gut bedient. Allerdings ist es nicht immer leicht dies zu erlernen. Wer die Grundstellung der Hand auf der Tastatur schon kennt, kann hier über diesen Link ohne Login seine Fingerfertigkeiten verbessern oder anders gesagt erst einmal aufbauen. Wenn man den dortigen Lektionen folgt und sie immer wieder wiederholt ist es durchaus möglich das zu erlernen.

Auch diese Webseite bietet gute Lektionen mit dessen man bei entsprechend öfterer Wiederholung das 10-Fingersystem erlernen kann.

Tour am Pfingstsonntag

Posted in Diabetes, Vorbereitung AlpenCross von Steffen Klausing am 11. Mai. 2008

Fantastisches Wetter um die 24°C, Sonnenschein aber auch etwas Wind auf freien Flächen lockte mich raus in die Natur.
Da ich meinen Helm in Rüdesheim vergessen hatte, sollte es aber eine relativ gemütliche Tour werden. Man will ja nichts riskieren.
So startete ich in Allstedt und fuhr den blühenden Rapsfeldern entlang.
blühende Rapsfelder entlang der Streckeich ohne Helm mit Wind im Gesichtkein Wölkchen am Himmel
Es ging über Nienstedt nach Riestedt und die dortigen Berge hinauf. Von da aus konnte ich dann endlich auf Feldwege ausweichen. Als Ausrüstung hatte ich mein Garmin, meine Pulsuhr und auch meinen Tacho dabei.

meine Ausrüstung am RadBlick in den Vorharz
Auf meiner Fahrt begegnete ich auch einigen neu ausgeschilderten Wegen. Diese werd ich wohl mal bei Gelegenheit erkunden. Auf den Weg zum Kunstteich hatte ich einen Platten. Gott sei Dank konnte ich noch mal Luft aufpumpen und kam so bis zum Teich und konnte dort bei einer Tasse Kaffee meinen Schlauch wechseln.
Interessant ist, dass man dort auch auf Reiter vorbereitet ist. Am Reiterplatz stellte ich also mein Rad ab und versorgte es mit einem neuen Schlauch. Hier zeigt sich wieder einmal wie wichtig das mitführen eines Ersatzschlauches und einer Luftpumpe ist!
neuer Wander und RadwegAnlegestelle für Pferdemein Rad mit plattem Reifenmein Rad ist wieder fit
Weiter ging es in Richtung Morungen. Auf meinem Weg quer durch die Wälder fuhr ich den Karstwanderweg entlang. Die Wege sind leider in erbärmlichen Zustand. Sie sind arg zerfahren und so kam ich nur mühseelig voran.
Auf meinem Weg kam ich auch unbemerkt auf ein Privatgelände. Der Besitzer sagte mir, dass es ringsum eingezäunt wäre. Dies konnte ich allerdings nicht bestätigen, denn über Zäune bin ich mit meinem Rad ganz sicher nicht gesprungen!
Weg entlang des Kunstteichaltes PrivathausSteingarten entlang des Weges
Am Ende fuhr ich bei ziemlichem Gegenwind wieder über Sangerhausen nach Allstedt zurück.

So hatte ich 55km mit 788 Höhenmetern gefahren. Insgesamt betrug die reine Fahrtzeit 3,5 Stunden. Durch die Panne und meine Meßpausen war ich etwas über 5 Stunden unterwegs. Mein BZ bewegte sich die ganze Zeit zwischen 3,9 und 5,1. Insgesamt habe ich 9BE ohne Insulinzufuhr verbraucht. Laut meiner Pulsuhr habe ich etwas über 3000kcal verbrannt.

Um einen besseren Eindruck zu vermitteln wie ich meine Messpausen organisiere, habe ich sie diesmal mit in die Karte eingetragen.


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